55% mehr Außenstände bei Krankenkassen

Spiegel-Online berichtet heute in einem Artikel („Immer mehr Deutsche schulden Kassenbeiträge: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,851114,00.html) davon, dass die Aussenstände der Krankenkassen im Jahresvergleich um 55% auf nun 1,67 Milliarden Euro gestiegen sind.

Allein bei der größten Krankenkasse, der BarmerGEK, hätten sich Rückstände in Höhe von 227 Millionen Euro angesammelt.

Damit dürfen zu den 1,6 Millionen Fällen, die in 2011 von den Krankenkassen zur Vollstreckung an das Hauptzollamt übergeben wurden (siehe Artikel vom 26. April), in diesem Jahr noch einige hinzugekommen.

 

2 Comments

  1. Falko Heinemann

    Schon seit ihrem ersten Artikel bezüglich der vermehrten Vollstreckung durch die Krankenkassen liege ich auf der Lauer und bin gespannt, wie ein Flitzebogen. Aber nichts passiert.
    Allerdings haben wir tatsächlich eine Zunahme bei den Pfändungen durch die Hauptzollämter zu verzeichnen. Diese aber überwiegend durch die ARGE, Jobcenter und Arbeitsagenturen veranlasst.
    Können sich dahinter die Forderungen der Krankenkassen gegen die Bezieher von ALG I, ALG II und Sozialhilfen verbergen?

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  2. Matthias Nietz

    Meines Wissens pfänden die Krankenkassen direkt über das Hauptzollamt, ohne den Umweg über ARGE, Jobcenter und Arbeitsagenturen.

    Der Prozess ist hier ganz gut beschrieben:
    http://www.news.de/gesellschaft/855139326/der-kuckuck-holt-den-zusatzbeitrag/1/

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