Die ausführlichen Urteilsbegründungen des BGH zu Entgeltkosten für P-Konten liegen nun vor

Die Details zur Entscheidung BGH „XI ZR 145/12“ und zur Entscheidung BGH „XI ZR 500/11″vom 13.11.2012 liegen jetzt im Volltext vor. Der BGH stellt darin detailliert klar, warum er eine gesonderte Bepreisung für die Führung eines Pfändungsschutzkontos nicht für vertretbar hält. Gleichzeitig wird der Spielraum für die Preisgestaltung eng eingegrenzt. Eine Interpretation obliegt den Juristen.

Die Volltexte der Urteilsbegründungen finden Sie hier:

Entscheidungsbegründung zum Verfahren „XI ZR 500/11“

Entscheidungsbegründung zum Verfahren „XI ZR 145/12“

Eine interessante Möglichkeit die Kosten verursachungsgerecht umzulegen, kann die Installation einer kostenpflichtigen Hotline sein. Erste Institute haben gute Erfahrungen damit gemacht. Andere versenden ein „P-Konto Starterpaket“ und bepreisen dieses. Auch hier wird sich sicherlich erst nach juristischen Auseinandersetzungen zeigen, wie das Spannungsverhältnis aus ökonomischem Druck einerseits und Grenzen der Rechtsprechung andererseits, gelöst werden kann.

So lange eine direkte Bepreisung der Pfändungsbearbeitung nicht möglich ist, gewinnt eine effiziente Pfändungsbearbeitung an Bedeutung. Deshalb wird tolina auch zukünftig die Pfändungsbearbeitung stetig effizienter gestalten. Zur Zeit arbeiten wir an dieser Stelle an spannenden Innovationen und freuen uns schon darauf Ihnen diese in naher Zukunft vorstellen zu können.

 

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