Highlights der aktuellen Seminarreihe „P-Konto – Eine Bilanz“

Am 19. Juni in Berlin und am 21. Juni in Oldenburg fanden die ersten beiden Termine des Fachseminars „Ein halbes Jahr P-Konto als einziger Weg – eine Bilanz“ statt. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allen die effiziente Gestaltung der betroffenen Geschäftsprozesse und die juristische Bewertung typischer Problemfälle.

Interessante Themen aus den bisherigen beiden Terminen:

  • P-Konto und Insolvenz: P-Konten werden überwiegend als insolvenzfest betrachtet. Das hat zur Konsequenz, dass bestehende P-Konten auch im Insolvenzverfahren ihre Wirkung behalten. Nach Meinung von Referenten und Teilnehmern kann ein P-Konto-Inhaber also bei laufendem Insolvenzverfahren über sein geschütztes Guthaben verfügen, ohne dass es einer Freigabe durch den Insolvenzverwalter bedarf.
  • Ruhendstellungen: Öffentliche Gläubiger haben eine andere Rechtsposition als Private Gläubiger, denn sie sind Gläubiger und Vollstreckungsbehörde in einem. Zudem pfänden sie nach Abgabenordnung (oder Landesvollstreckungsgesetzen) statt nach ZPO. Sie können etwa nach §120 AO, 258 AO die Pfändung mit Beschränkungen versehen, und das auch nachträglich durch Änderung.

Das Fachseminar „Ein halbes Jahr P-Konto als einziger Weg – eine Bilanz“ findet in dieser Woche noch in Wiesbaden (26. Juni) und Duisburg (28. Juni) statt. Wenn auch Sie teilnehmen möchten, aber zu keinem der Termine Zeit haben, melden Sie sich einfach bei uns unter redaktion@drittpfändung.de. Gern organisieren wir einen weiteren Termin.

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